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Expertenpaper „NSAR-Patientenprofile unter der Berücksichtigung kardiovaskulärer und gastrointestinaler Risiken“

Nichtsteroidale Antirheumatika sind unverzichtbare Arzneimittel in der Schmerztherapie. Je länger und je höher dosiert sie eingesetzt werden, desto größer wird das Risiko möglicher Nebenwirkungen im renalen, vor allem jedoch im kardiovaskulären Bereich und im Gastrointestinaltrakt. Insgesamt steigen die NSAR-assoziierten Risiken mit der Dosis und mit der Dauer der Therapie an. Grundsätzlich gilt daher, dass NSAR in der niedrigsten möglichen wirksamen Dosierung über einen möglichst kurzen Zeitraum angewendet werden sollten. Eine längerfristige Medikation mit NSAR muss gut abgewogen und engmaschig hinsichtlich möglicher Nebenwirkungen kontrolliert werden, sind sich Mediziner und Medizinerinnen aus den Bereichen Innere Medizin, Schmerzmedizin und Orthopädie im Rahmen eines Expertenmeetings einig.

 

Allerdings ist das Risikoprofil der einzelnen Substanzen sehr unterschiedlich. Eine Komedikation mit Protonenpumpeninhibitoren (PPI) kann zur Reduktion des Nebenwirkungsrisikos im oberen Gastrointestinaltrakt führen, bei längerer Einnahme aber selbst negative Effekte auslösen.

 

Eine Fixkombination (Vimovo®) nützt das im Vergleich zu anderen NSAR geringere kardiovaskuläre Risikopotenzial von Naproxen und adressiert dessen gastrointestinales Risikopotenzial durch die Kombination mit Esomeprazol. Weiters trägt diese Fixkombination über eine verbesserte Adhärenz (all-in-one) zu mehr Patientensicherheit bei. Im Sinn der maximalen Patientensicherheit sollte bei der Verschreibung und Gabe von NSAR somit auf die unterschiedlichen Sicherheitsprofile der einzelnen Substanzen Rücksicht genommen und diese differenziert eingesetzt werden.

 

 

Vimovo 500 mg/20 mg Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung:

Pharmakotherapeutische Gruppe: Naproxen und Esomeprazol, ATC Code: M01AE52. Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Jede Tablette mit veränderter Wirkstofffreisetzung enthält 500 mg Naproxen und 20 mg Esomeprazol (als Magnesium Trihydrat). Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: Vimovo enthält 0,02 mg Methyl-para-hydroxybenzoat und 0,01 mg Propyl-para-hydroxybenzoat (siehe Abschnitt 4.4. und 6.1 der Fachinformation). Sonstige Bestandteile: Tablettenkern: Croscarmellose-Natrium,Magnesiumstearat, Povidon K90, Silizium, kolloidal wasserfrei. Filmschicht: Carnaubawachs, Glycerolmonostearat 40-55, Hypromellose Typ 2910 (3mPas, 6mPas und 50mPas), Eisenoxid E172 (gelb), Macrogol 8000, Methacrylsäureethylacrylat Copolymer (1:1) Dispersion 30%, Methyl-para-hydroxybenzoat E218*, Polydextrose, Polysorbat 80, Propyl-para-hydroxybenzoat E216*, Natriumdodecylsulfat, Titandioxid E171, Triethylcitrat. Drucktinte: Hypromellose Typ 2910 (6 mPas), Eisenoxid E172 (schwarz), Propylenglycol. *Diese Konservierungsmittel sind in einer Filmbeschichtungs-Mischung enthalten und sind im Endprodukt nur in sehr geringen, nicht-funktionellen Dosierungen enthalten. Anwendungsgebiete: Vimovo ist indiziert zur symptomatischen Behandlung von Arthrose, rheumatoider Arthritis und ankylosierender Spondylitis bei Erwachsenen mit Risiko zur Entstehung von gastrischen und/oder duodenalen Ulcera, die durch nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) hervorgerufen werden können, und bei welchen eine Behandlung mit geringeren Dosierungen Naproxen oder anderer NSAR als nicht ausreichend erachtet wird. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe, substituierte Benzimidazole oder einen der in Abschnitt 6.1 der Fachinformation genannten sonstigen Bestandteile; Asthma, Urticaria oder allergische Reaktionen, in Folge der Anwendung von Acetylsalicylsäure oder anderen NSAR in der Anamnese (siehe Abschnitt 4.4 der Fachinformation); Drittes Trimester der Schwangerschaft (siehe Abschnitt 4.6 der Fachinformation); Schwere Leberfunktionsstörungen (z. B. Childs-Pugh C); Schwere Herzinsuffizienz; Schwere Nierenfunktionsstörungen; Aktive peptische Ulzerationen (siehe Abschnitt 4.4.der Fachinformation, gastrointestinale Effekte Naproxen); Gastrointestinale Blutungen, zerebrovaskuläre Blutungen oder andere Blutungsstörungen (siehe Abschnitt 4.4 der Fachinformation, Hämatologische Effekte); Vimovo darf nicht gemeinsam mit Atazanavir und Nelfinavir angewendet werden (siehe Abschnitt 4.5 der Fachinformation). Inhaber der Zulassung: Grünenthal GmbH, A-2345 Brunn am Gebirge. Rezeptpflicht/Apothekenpflicht: Rezept- und apothekenpflichtig. Stand der Information: 02/2021
Informationen zu den Abschnitten besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen, Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit, Nebenwirkungen sowie den Gewöhnungseffekten sind der veröffentlichten Fachinformation (z. B. Austria Codex) zu entnehmen.

 

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